Logo der DFG-VK Initiative Bundeswehr abschaffen
Broschüren/Artikel    Regionen/Länder    NATO/EU    Öffentliche Meinungen   
 

Uranmunition

19.01.01

Scharping:

mögliche Vorfälle mit Uran-Munition



Berlin (dpa) -
Verteidigungsminister Rudolf Scharping (SPD) hat den Bundestag über mehrere mögliche Vorfälle in Deutschland mit Uran- Munition vorwiegend in den achtziger Jahren informiert.
Mehrfach sei es zu einem irrtümlichen Verschuss von Munition mit abgereichertem Uran oder einem Brand von Panzern mit dieser Munition gekommen, sagte Scharping am Freitag im Parlament in Berlin. Alle Vorfälle würden überprüft. Die Informationen stammten aus den USA.
Scharping nannte Vorfälle seit 1981 in Fulda, Lampertheim, Schweinfurt, in Grafenwöhr, Garlstedt und weiteren Städten. Die Antworten der unionsgeführten Bundesregierung von 1995 und 1997 müssten in diesem Lichte neu betrachtet werden.
Auf eine Anfrage eines SPD-Abgeordneten hatte 1995 das damalige CDU-geführte Verteidigungsministerium geantwortet: «Nach Erkenntnissen der Bundesregierung haben die in Deutschland stationierten US-Streitkräfte DU-Munition im Bestand. Ein Verschuss zu Übungszwecken ist in Deutschland mangels geeigneter Übungseinrichtungen nicht möglich und daher untersagt.»
In einer Antwort von 1997 hieß es auf die Frage, an welchen Standorten in Deutschland die US-Streitkräfte DU-Munition im Bestand hätten und für welche Waffensysteme diese gedacht seien: «Mit Rücksicht auf Geheimhaltungserfordernisse sieht sich die Bundesregierung   zu einer Beantwortung dieser Frage nicht in der Lage.»
Druckansicht
Broschüren/Artikel    Regionen/Länder    NATO/EU    Öffentliche Meinungen   
 
Logo der DFG-VK Initiative Bundeswehr abschaffen
Zuletzt geändert: 09.07.2006