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Uranmunition

Jyske Vestkysten, 9.1.2001

Die Kinder der Kriegsveteranen werden krank
Knapp zehn Jahre nach dem Golfkrieg bekommen nun die Kinder dieselben Krankheiten, die sich die dänischen Soldaten in Irak und
Kuwait nach dem Krieg zugezogen haben. Jyske Vestkysten hat ungefähr 100 dänische Golfveteranen interviewt. Die vielen Interviews
decken auf, daß es Schäden und Krankheiten bei der Hälfte der Kinder gibt, die nach dem Aufenthalt der Väter in der Kriegszone
geboren wurden. Probleme mit der Atmung, Gelenkkrankheiten und gewaltige Ekzeme sind einige der Krankheiten, die sowohl die
Väter als auch ihre Kin­der ertragen müssen. Die verschiedenen Formen der Ekzeme betreffen normal etwa jedes fünfte dänische Kind.
Bei den Kindern der Golfveteranen ist die Zahl mehr als doppelt so groß. Einer der betroffenen Soldaten ist Kaj Knudsen aus Varde.
Er war von Gelenkentzündung geplagt, seit er 1992 aus dem Irak zurückkehrte. Sein fünf­jähriger Sohn wurde eben gerade operiert
wegen der selben Sorte Gelenkgeschwulste: Deshalb fordert Kaj Knudsen und eine Reihe anderer Golfveteranen, daß ihre Kinder
untersucht werden, um es zu be- oder entkräf­ten, ob es einen Zusammenhang zwischen den Schäden der Väter und der Kinder gibt.
Die Gewerkschaften der Soldaten unterstützen diese Forderung. Sie wollen nun eine Untersuchung verlangen. Der Zusammenhang
zwi­schen den Krankheiten der Kinder und der Väter wurde inzwischen von mehreren Experten abgelehnt. In 1997 - 1998 sind 686
ausgesendete durch eine große Gesundheitsuntersuchung durchgegangen, der sogenannten Golf­untersuchung. Der Professor für
Arbeitsmedizin Finn Gyntelberg, der Leiter der Golfuntersuchung, meint, es sei unwahrscheinlich, daß die Kinder die Krankheit der
Eltern geerbt haben. Der Gesundheitszustand der Kinder wurde bei der Untersuchung nicht erfaßt, deshalb findet sich kein Wissen über
diese Problemstellung in Däne­mark. Arne Høst, leitender Oberarzt der Universitätsklinik Odense weist zurück, daß die Väter ihren
Kindern neue Krankheiten mitgegeben hätten. Kinder können einfach nicht Krankheiten erben, die sich die Väter in Irak oder Kuwait
zugezogen hätten, stellt er fest. Der Kummer über die Gesundheit ihrer Kinder kommt noch zu den Problemen dazu, die die dänischen
Veteranen damit haben, ihre Schäden anerkannt zu bekommen. Die Arbeits­schadenregulierung hat 158 von 171 Fällen abgelehnt,
obwohl die Golfuntersuchung dokumentiert hat, daß es einen Zusammenhang zwischen ihren Leiden und dem Aufenthalt in Irak und
Kuwait gab. Die Arbeitsschaden­regulierung will jedoch die Fälle der Soldaten noch einmal durchgehen, wenn die Soldaten selbst
dieses wün­schen. Das geschah auf Aufforderung der Gewerkschaft der Soldaten.
http://www.jv.dk/asp/list_nyhed.asp , Jyske Vestkysten


Golfkinder sollen untersucht werden
Die Kinder der dänischen Golfveteranen sollen untersucht werden.
Es soll mit 100% Sicherheit festgestellt werden, ob die Leiden und Krankheiten der Kinder ein Erbe der Reise ihrer Väter ins
Golfgebiet ist. Das forderten eine Reihe von Politikern quer durchs Folketing mit dem Hinter­grund der Artikel in Jyske Vestkysten von
gestern. Die Artikel deckten auf, daß knapp die Hälfte der Kinder von Veteranen, die nach dem Golfkrieg geboren wurden, Schäden
und Krankheiten haben, die an die ihrer Väter erinnern. Die hohe Zahl hat die Politiker überrascht und schockiert. Der frühere
Verteidigungsminister Hans Engell (Konservativ), der heute Vorsitzender des Militärausschusses des Folketings ist, verlangt, daß auf
der Stelle eine Untersuchung in Gang gesetzt wird.. „Die Informationen, die Jyske Vestkysten vorgebracht hat, sind so
aufsehenerregend und berechtigen im hohen Grade dazu, daß eine neue offizielle Untersuchung durchgeführt wird,“ sagt Hans Engell.
Verteidigungsminister Hans Hækkerup (Sozialdemokrat) war deutlich überrascht, als ihm Jyske Vestkysten gestern die Zahlen und die
Furcht der Eltern vorlegte. „Ups, daß ist eine Aussage, die ich noch nie vorher gehört habe. Das wollen wir selbstverständlich
untersuchen und uns ansehen,. was es an aus­ländischen Erfahrungen auf diesem Gebiet gibt,“ stellte der Verteidigungsminister fest. Die
Forderung der Poli­tiker nach einer neuen Untersuchung wurde von den Veteranen mit Freude aufgenommen. „Da bin ich froh, das zu
hören. Aber das ist auch an der Zeit. Das ist sehr, sehr positiv,“ sagt Kurt Brantner aus Taulov bei Kolding, dessen Tochter Emilie von
dem selben gewaltigen Ekzem wie ihr Vater geplagt wird. Der oberste Arzt des Mili­tärs weiß genau so wenig wie der
Verteidigungsminister über die Schäden der Kinder. Daß wurde nämlich in der großangelegten Golfuntersuchung nicht untersucht, an
denen 686 früher ausgesendete Dänen teilgenommen haben. „Das kommt für mich völlig überraschend. Ich weiß nichts davon und habe
nie zuvor etwas davon ge­hört“; sagt Generalarzt Hans-Michael Jelsdorf. Er stellt fest, daß eine völlig neue Untersuchung gemacht
wer­den muß, wenn sicheres Wissen über die Krankheiten der Kinder auf den Tisch kommen soll.
http://www.jv.dk/asp/list_nyhed.asp , Jyske Vestkysten


Golfveteran hat neun Jahre lang Durchfall gehabt
Durchfall ist etwas, was man hat, wenn man krank ist, oder in den Ferien war. In der Regel dauert daß nur kurze Zeit. Das ist nicht
etwas, was man neun Jahre lang ununterbrochen hat. Es sei denn, man heißt Henrik Sørensen, wohnt in Agerbæk und war vier Monate
lang im Irak 1991. Eigentlich hatte Henrik Sørensen schon überlegt, ob er das Militär bereits vor der Reise in den Irak verlassen sollte.
Er hatte nämlich seiner schwangeren Frau ver­sprochen, zu kündigen. Nach acht Jahren im Militär hatte er auch nicht mehr die große
Lust, in der Uniform fortzusetzen. Trotzdem meldete er sich für den Irakeinsatz. Nach einem Monat im Irak begann sein Bauch, ihm zu
schaffen zu machen. Das war nichts, worüber Henrik Sørensen groß nachdachte. Das war nur eine Reise­bauchkrankheit, etwas, was
alle bekommen. Er rechnete damit, daß es von selbst wieder weggeht, wenn er wie­der nach hause kommt. Aber nach einem Jahr hatte
er immer noch Durchfall. Dieselbe Geschichte auch nach vier Jahren. Im Krankenhaus von Varde wurde sein Dickdarm geröntgt, ohne
daß die Ärzte für den Durchfall eine Erklärung fanden. Henrik Sørensen bekam zu wissen, er hätte zu viel Speck am Körper. Deshalb
nahm er auf Befehl zehn Kilo ab. Aber Durchfall hatte er immer noch. „Ich habe alles versucht. Aber es gibt nichts, was wirkt. Nun
habe ich mich damit abgefunden, daß ich das habe, weil ich es nicht ändern kann,“ stellt der 35jährige Henrik Sørensen fest, der jetzt
Informatik in Esbjerg studiert. „Das ist schwierig“, gesteht er, „aber man lernt, damit zu leben. Wenn wir in die Stadt gehen, sorge ich
dafür, vorher ein paar Pillen zu schlucken, daß ich nicht plötzlich auf die Toilette rennen muß“, erklärt er. „Verstopfungspillen sind das
einzige, was den Durchfall stoppen kann. Aber das ist eine kurze Frist, weil der Darminhalt ja irgendwann heraus muß. Und wenn er
kommt, ist er dünn.“ „Ich bin nicht verbittert, ich will nur kuriert werden. Schadensersatz ist mir gleichgültig, dann davon wird man nicht
gesund,“ lautet der Gruß des früheren Soldaten.
http://www.jv.dk/asp/list_nyhed.asp , Jyske Vestkysten


Das Militär schlägt Alarm
Der Militärgesundheitsdienst steht völlig hilflos dar und schlägt jetzt Alarm. Militärärzte bitten alle Golfvetera­nen, sich zu melden, wenn
sie Verdacht hegen, daß ihre Kinder Krankheiten oder Leiden haben. Die Aufforde­rung des Militärs kommt nach einer Serie von
Artikeln in den Jyske Vestkysten der letzten Tage. Die Artikel haben aufgedeckt, daß die Hälfte der Kinder einer Gruppe von
Veteranen Schäden und Krankheiten haben, die an die der Väter erinnern. Das Militär hat überhaupt kein Wissen über Schäden bei
dänischen Golfkindern. Deshalb hat der Vorsitzende des Militärausschusses des Folketings Hans Engell (Konservativ) gefordert, daß
eine völlig neue Untersuchung durchgeführt wird, um sicheres Wissen zu bekommen. Bereits gestern haben mehrere Golfveteranen den
Militärgesundheitsdienst aufgesucht, weil sie fürchteten, ihre Gesundheitsschäden seien an ihre Kinder weitervererbt worden. „Ich habe
den Militärgesundheitsdienst gebeten, Informationen über die Personen einzuholen, die im Golf Dienst geleistet haben und die Kinder
haben mit solchen Leiden, wie sie in der Presse umschrieben waren. Das ist von größter Wichtigkeit, es geklärt zu bekommen, ob da
ein Zusam­menhang zwischen den Krankheiten der Kinder und dem früheren Aufenthalt der Väter im Golf besteht,“ stellte
Verteidigungsminister Hans Hækkerup (Sozialdemokrat) gestern fest. Generalarzt Hans-Michael Jelsdorf er­klärt, daß das Militär
erwägt, Briefe an alle früher ins Golfgebiet gesendeten zu verschicken und später ein In­formationstreffen abzuhalten. Er selbst glaubt
jedoch nicht daran, daß eine neue Untersuchung einen Zusam­menhang zwischen den Krankheiten der Väter und der Kinder aufdecken
kann. „Das wäre für mich völlig un­verständlich, daß da ein Zusammenhang sein könnte. Aber man soll ja nie etwas abweisen.,“ stellt
Hans-Michael Jelsdorf fest.
http://www.jv.dk/asp/list_nyhed.asp , Jyske Vestkysten


Die Hände des Veteranen sind zerstört:
Die Hände sind vielleicht das schlimmste. Als Mechaniker und Oberfeldwebel in der Kaserne in Fredericia ist der 32jährige Kurt
Brantner von seinen Händen abhängig. Aber wie eine Reihe anderer Golfveteranen ist Kurt Brantner, der in Taulov bei Kolding wohnt,
mit gebrechlichen Händen heimgekehrt. Was da während seines Aufenthaltes in Kuwait schief ging, weiß er immer noch nicht. „Ich
begann, ein Ekzem an den Händen zu be­kommen. Später erwies sich, daß ich empfindlich auf Waffenöl reagierte, und ich habe
Schadensersatz bekom­men. Aber jetzt bekomme ich Ekzem auf fast alles. Die Hände werden trocken und sie platzen auf,“ erklärt
Kurt Brantner. Wie die anderen Veteranen auch kämpft Kurt Brantner, seinen Schaden vom Staat anerkannt zu be­kommen. Aber
faktisch hat er fast aufgegeben und hat gelernt, mit seinem Gebrechen zu leben. „Mein Kurz­zeitgedächtnis läßt auch nach. Das ist
faktisch ganz die Hölle. Bisher konnte ich dies noch bei der Arbeit ver­bergen. Aber ich bin immer müde,“ erklärt Kurt Brantner der
auch an spontanem Nasenbluten leidet. Seine Frau, Lone Brantner, kennt die Probleme ihres Mannes und stimmt zu: „Den Ehering kann
er nicht mehr tragen aufgrund des Ekzemes. In den letzten Jahren ist dies schlimmer geworden. Die Müdigkeit ist bloß mehr und mehr
ausgebreitet,“ erzählt Lone Brantner.
http://www.jv.dk/asp/list_nyhed.asp , Jyske Vestkysten

 

EU-Experten sollen Balkansyndrom untersuchen
von Jens Thomsen, Jyske Vestkysten, 9.1.2001
Die wachsende Besorgnis in Europa über den Gebrauch von uranhaltiger
Munition durch die NATO brachte die EU-Kommission am Dienstag dazu, eine
Expertengruppe auf die Sache anzusetzen.
Die Gruppe unabhängiger gesundheitswissenschaftlicher Experten soll in
den kommenden Wochen versuchen aufzuklären, ob etwas dran ist am Gerede
über das sogenannte Balkan-Syndrom, von dem behauptet wird, das habe
Soldaten betroffen, die in Gebieten auf dem Balkan Dienst geleistet
haben, wo die NATO-Truppen vorher Geschosse mit abgereichertem Uran
angewendet haben. Uranmunition, die besonders gut geeignet ist, Panzer
zu durchbrechen, wird beschuldigt, die Ursache für eine Reihe
Krankheitsfälle und Krebstodesfälle unter den Soldaten von unter anderem
Belgien, Holland, Italien, Spanien und Portugal zu sein.
Die EU, die formell an der früheren Kriegführung der NATO auf dem Balkan
nicht beteiligt war, setzte seine Expertenuntersuchung  in Gang unter
Berufung auf den sogenannten Euratom-Vertrag, der zum Ziel hat, Europas
Bürger vor gesundheitsschädlicher radioaktiver Strahlung zu beschützen.
Infolge eines Sprechers der EU-Kommission umfaßt der Euratom-Vertrag
alle - auch Soldaten, die in NATO-Truppen Dienst leisteten.
Hinzu kommt das EU-Personal und die Zivilbevölkerung in den betroffenen
Gebieten. Die EU hat hunderte, wenn nicht tausende Mitarbeiter im
Kosovo, in Verbindung mit den Wiederaufbauarbeiten nach dem Krieg, so
Kommissionssprecher Gunnar Wiegand.
Ziel der Untersuchung ist es, eine wissenschaftliche Grundlage für die
weitere Handhabung der Uransache zu schaffen, jedoch ist es unklar, ob
die EU-Experten Zugang zu den notwendigen Informationen bekommen. Die
Gruppe unabhängiger Experten soll seine Untersuchung auf "alles
zugängliche Material" über die möglichen Gesundheitsrisiken bei Munition
mit abgereichertem Uran aufbauen und die EU-Kommission erwartet, daß die
Experten ihren Bericht innerhalb eines Monats fertig haben.
Die NATO-Länder sind in der Sache gespalten und es war am
Dienstagnachmittag immer noch ungeklärt, wie die Militärallianz auf den
wachsenden öffentlichen Druck in Europa nach einer gründliche
Untersuchung aller Berichte über das Balkan-Syndrom reagieren will.
Die Sprecher der EU-Kommission erwarten mittlerweile, daß mehrere
NATO-Länder, die gleichzeitig EU-Mitglieder sind, willig sind,
Informationen an die EU-Gesundheitsexperten zu liefern.
Der Vorsitzende der EU-Kommission, Romano Prodi, wiederholte am
Dienstagnachmittag während eines Pressetreffens in Stockholm, daß Waffen
mit abgereichertem Uran abgeschafft werden müssen, wenn es sich zeigt,
daß von ihnen ein Gesundheitsrisiko ausgeht. Dies geschah nach einem
Treffen mit der schwedischen Regierung, die gerade den Vorsitz in der EU
übernommen hat.

Bis zum Mai wird es sich zeigen, ob die Dänische Internationale Brigade
Schwierigkeiten bekommt, zu rekrutieren.
Ritzaus Büro, 10.1.2001
Bis zum Mai steht die Dänische Internationale Brigade vor der nächsten
großen Werbekampagne, und da wird es sich zeigen, ob das Balkan-Syndrom
es schwieriger macht, dänische Soldaten für den Auslandseinsatz zu
werben.
Das schätzte der Chef der Dänischen Internationale Brigade,
Brigadegeneral Jens E. Frandsen so ein. Er befindet sich zur Zeit auf
einer Übung in Oksbüll mit den dänischen Soldaten, die im Februar zum
Kosovo sollen. Insgesamt handelt es sich um 500 Mann, verteilt auf zwei
Bataillone.
Ich kenne niemanden, der sich abgemeldet hätte. Die Soldaten sind
gespannt darauf, abzureisen und wollen nicht die Kameradschaft im Stich
lassen. Aber zum Mai, wenn wir die nächste Rekrutierungswelle erwarten,
können wir besser sehen, ob das Balkan-Syndrom irgendeinen Effekt darauf
hat, sagt Jens E. Frandsen. Er erklärt, daß die Brigade auf offene
Information setzt und daß die Soldaten zu den eigenen Ärzten des
Militärs Vertrauen ausdrücken, die einschätzen, daß die zwei Fälle von
Leukämie unter dänischen Balkan-Veteranen nicht mehr sind, als
statistisch gesehen vorkommen sollten. Die Soldaten sind deshalb nicht
besonders interessiert daran, das Angebot einer ärztlichen Untersuchung
anzunehmen sagt es.


Der Minister wartet mit Schadensersatz
Verteidigungsminister Jan Trojborg will den dänischen Balkansoldaten
keinen Schadensersatz versprechen.
Von Mette Cramon, Jyske Vestkysten, 11.1.2001
Verteidigungsminister Jan Trojborg (Sozialdemokrat) will nachdenken,
nachdem er am Dienstag mitgeteilt hat, daß die 20000 dänischen
Balkan-Soldaten gesundheitlich untersucht werden können. Das geschah
nach Presseberichten über den Verdacht, daß die Soldaten in Kontakt mit
krebsverursachender Uranmunition gekommen seien.
Der Verteidigungsminister zögert, eine Garantie für Schadensersatz
auszustellen, wenn sich ein Zusammenhang mit dem Einsatz und der
Krebserkrankung zeigt. Wenn das Militär der Praxis folgt, die für
Golfkriegsveteranen angenommen wurde, muß das Militär auch für eventuell
erkrankte Balkansoldaten Schadensersatz leisten.
Der Verteidigungsminister möchte die Sache nicht weiter kommentieren. Es
gibt ja bislang keinen Beweis, daß die Soldaten mehr krank sind als der
Rest der Bevölkerung, sagt sein Pressesekretär Uffe Kristensen
Der Minister hat auch keinen Kommentar zur Kriegerwitwe Hanne Petersen,
die die Sache um ihren verstorbenen Mann wiederaufgenommen wünscht. Wird
dies abgewiesen, wird sie das Militär wahrscheinlich verklagen.

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Zuletzt geändert: 09.07.2006